In der Zeit, unserer vorchristlichen Ahnen gab es keinen Unterschied zwischen Kult- und Familiengemeinschaft. Heute ist dies oft anders und Heiden üben ihren Glauben alleine und nur für sich aus. Dies geschieht nicht, weil sie dies so entschieden haben, sondern weil sie einfach keine andere Möglichkeit sehen. Haben wir doch auch das Problem, das unser Glaube oft nur wenig Akzeptanz in der Gesellschaft genießt. Allvater lehrt uns jedoch auch, dass Gemeinschaft wichtig, sogar heilig, ist. Die Gefolgschaft der Götter soll dort Gemeinschaft schaffen, wo sie heute oft nicht mehr vorhanden ist: In einer gemeinsamen Ausübung der germanisch heidnischen Religion. Gemeinsam die Feste begehen, sich gegenseitig helfen, die Götter besser zu verstehen. Ein gemeinsames Leben des Glaubens, das sind die Ziele der Gefolgschaft. Dieses Leben der Religion bedeutet aber keinesfalls, das wir uns von anderen abwenden, sondern das wir uns den Göttern zuwenden. Da unsere Aufmerksamkeit und unsere Energie primär dem Spirituellen gilt, hat die Gefolgschaft keinerlei Interesse an „Grabenkämpfen“ und ähnlichen unwürdigen Handlungen. Anderen religiös heidnische Gemeinschaften und gemeinschaftsfreien Heiden bringen wir Respekt entgegen, auch haben wir diesen gegenüber keinen Sendungswillen. Wir wollen einfach unseren Glauben leben, mehr nicht. Wie oben beschrieben, ist eine der Aufgaben der Gefolgschaft, Gemeinschaft zu schaffen. Gemeinschaft kann aber nur entstehen, wenn die Mitglieder der Gefolgschaft auch tatsächlichen Umgang miteinander pflegen. Dies ist allerdings nur möglich, wenn die Mitglieder nicht über das ganze Land verstreut sind. Somit versteht sich die Gefolgschaft als eine Religionsgemeinschaft, welche regional beschränkt ist. Sitz der Gefolgschaft ist das Herzogtum Lauenburg und jeder, der gerne in der Gefolgschaft Mitglied werden möchte, muss mindestens die Möglichkeit besitzen, regelmäßig ins Herzogtum Lauenburg reisen zu können.