Beiträge von Wolfbald

    Was für mich auch zu einer heidnischen oder naturspirituellel Lebensweise gehört, ist das Thema Energie und Nachhaltigkeit.


    Obwohl wir hierzulande kein Atomkraftwerk haben, kommt ein großer Teil der Energie aus Atomkraftwerken aus dem Ausland, selbst bei Ökostromanbietern ist nur ein Teil der Energie erneuerbar. Daher halten wir unseren Energieverbrauch niedrig. Außerdem fahren wir hauptsächlich mit öffentlichen Verkehrsmitteln bzw. in die Arbeit ausschließlich mit dem Zug. Auch bei Waschmitteln und Spülmittel achten wir darauf ökologisch abbaubare Produkte zu kaufen.


    LG

    ich denke das Hagen tatsächlich mit Wotan gleichzusetzen ist bzw. hier dichterisch wohl bewusst Aspekte Wotans auf Hagen übernommen wurden- Siegfried steht zwar anfangs ins Allvaters Gunst, doch durch sein selbstsüchtiges Handeln, seinen Betrug etc. bringt er den Fluch über sich und alle die ihm Folgen.


    Hagen wendet den Fluch ab in dem er Siegfried tötet und den Schatz im Rhein versenkt - vielleicht hat Allvater Siegfried getestet und dieser ist gescheitert?


    lg

    Ancarus schrieb:

    Aktuell muss ich also leider sagen, das ich die Frage für mich, nicht befriedigend beantworten kann. Das Skirnir jedoch riesischer Abstammung sein soll, erscheint mir (aktuell) unwahrscheinlich. Weil ich mir nicht so recht vorstellen kann, das Freyr, als lichter Vanengott und König der Alben, einen Riesen ist sein engstes Gefolge aufnehmen würde

    Vielen Dank für deinen Post. Genau das war auch der Grund warum ich das Thema gestartet habe.


    Ancarus schrieb:

    Am Anfang der Skirnisför spricht Skirnir auch davon, das er mit Freyr die "Tage der Jugend" geteilt hat. Sie sind also zusammen aufgewachsen, was mich auch dann an die Alfen/Alben denken läss


    Das hört sich absolutlogisch an und mach mythologisch Sinn.


    lg

    Hallo ,


    Skirnir ist doch vermutlich vom Volk der Vanen, auch wenn er nur als Diener Freyers überliefert ist gehört er somit doch trozdem zum Göttergeschlecht.


    Gibt es dazu noch eine Überlieferung, also ist zur Abstammung Skrinirs was bekannt?




    lg

    Hi,


    Ich habe die vor Jahren das erste Mal gesehen, dachte erst es wären Kackerlacken. Die ersten fand ich im Wohnzimmer, hab dann aber festgestellt das die überall waren. Den Fensterbänken, auf den Stämmen der Kiefern im Hof, den Hecken überall. Einmal hatte ich welche in den türdichtungen meines Autos. Überhaupt überall am Stadtrand waren sie zu finden.


    Dieses Jahr habe ich noch keine gesehen.

    Wir erleben in Ö den kältesten Mai seit 40 Jahren. Richtiges Thursenwetter, auch im April schon.


    Mich stört es nicht, wir wurden die letzen Jahre immer von Massen Bernsteinwaldschaben heimgesucht und die sind bei uns garnicht mal heimisch. In diesem Jahr habe ich noch keine Einzige gesehen, das liegt ziemlich sicher am Wetter.

    Wie steht ihr eigentlich zum Thema Kinder?


    Aus rein ökologischer Sicht ist jeder Mensch mehr ja eigentlich ein Problem für unseren Planeten - also eigentlich fast ein Gegensatz zur heidnischnen Lebensweise/Denkweise.


    lg

    Hallo,


    ja solche Träume gibt es, welche dann meist nach längerer Zeit genau so eintreten. Das ist ähnlich wie bei einem Dejavu nur das ein Dejavu eher das Gefühl ist, etwas schon mal so ähnlich erlebt zu haben. Diese Träume hingegen sind eine Art Blick in die Zukunft und lassen sich wahrscheinlich nicht erzwingen. Hierbei scheinen aber Frauen eher das Talent zu haben und möglich das Ihnen die Göttermutter Frick das Geschick verleiht.


    Die 12 rauhen Nächte sind von magischer Natur die Grenze zwischen der Anderswelt und unserer Welt verschwimmt, es ist die Zeit der Toten und der Wilden Jagd. Damit auch die Zeit der Perchta hinter der sich Frick verbirgt. Wenn Hel ein Aspekt der Frick ist sowie die Perchta, sehe ich darin auch den Grund warum zu dieser Zeit traditionell Holunder geräuchert wird. Er ist nicht nur eine Totenbaum sondern auch der Hel und somit auch der Perchta geweiht.


    Zur Mitte der 12 Nächte, zu Silverster also soll die Wilde Jagd aufbrechen und so können auch Ahnengeister zu dieser Zeit zurück in Ihrer alten Wohnstätten wandern, vielleicht flüstern sie den Schlafenden das Eine oder Andere.


    Die Raunächte galt früher auch als die Zeit der Orakel, da sich Weissagungen mittels Runen etc. zu dieser Zeit besser durchführen lassen. Daher ist es auch so, dass zu dieser Zeit, Träume intensiver sind und man Träume haben kann die von der Zukunft künden.


    Ein weiterer Aspekt ist das los lassen vom alten Jahr und das Vorbereiten auf ein Neues.



    lg

    Zitat

    Ancarus schrieb: Es ist ja da die Frage, wie man hier "Mörder" und Plünderer" definiert? Das Töten eines Feindes im Zweikampf ist kein Mord. Stichst Du jemanden hinterrücks ab, dann ist das Mord. Ersteres widerspricht nicht der göttergewollten Ethik. Das zweite sehr wohl und zweiteres führt einen dann auch nicht nach Walhall (jetzt als isolierte Tat betrachtet).


    Zweikampf oder töten als Selbstverteidigung sind sicher kein Mord. Meiner Meinung handelt es sich auch beim Kampf zwischen zwei Armeen nicht um Morden, das ist eben Krieg.


    Zitat

    Ancarus schrieb: Das mit dem Plündern finde ich schwierig: Ich selbst finde es nicht, das man solch eine Lebensweise anstreben sollte und es fällt mir auch schwierig darin etwas ehrenhaftes zu finden. Doch geht es ja dabei um das Urteil der Götter und nicht meine persönlichen Vorlieben. Ich denke das es auf den ganzen Kontext angeht: Wer wird geplündert? Warum wird geplündert? Was passiert mit dem Plündergut?

    Ich denke, das die germanisch heidnische Ethik nicht so platt ist, wie es zum Beispiel die christliche ist.

    Ich meinte damit explizit die geplanten Raubzüge der Westskandinavier auf England zum Beispiel.


    Dabei ging es nicht um Ehre oder solche Dinge, hier ging es ja einzig darum, Gold, Silber usw. zu erbeuten und das die Wikinger oftmals wahllos gemordet haben ist ja archäologisch mit unzähligen Funden belegt.


    Der Krieger hat natürlich seine Daseinsberechtigung, aber die liegt meiner Meinung danach, für seine Sippe, seinen Stamm oder sein Land zu kämpfen bzw. dieses zu Verteidigung.


    Angriffskriege zu führen, Zivilbevölkerung zu ermorden um Angst und Terror zu verbreiten, gehören damit meiner Meinung nach nicht dazu.



    lg

    Ich persönlich bin der Meinung das der Mythos von Walhall nach dem Ragnarök-Mythos, einer der meist missinterpretieren Mythen der germanischen Mythologie überhaupt ist.


    Wahrscheinlich wurde der Mythos absichtlich so verändert und propagiert um Massen zu mobilisieren. Ich sehe hier in diesem Kriegerwahn der Wikingerzeit durchaus Parallelen zum Dschihad oder den Kreuzzügen.


    Wenn wir uns Walhall ansehen, so ist es eine der heiligsten Stätten die noch dazu in der Welt der Götter liegt. Wenn Gímle die höchste der Welten ist und dort nur die reinsten Seelen sich Wiederfinden werden, warum sollte dann Asgard/Walhall Mördern und Plünderern eine Heimstatt sein?


    Betrachten wir das Wesen der Götter und sehen uns Baldur, Forseti & Heimdall zum Beispiel an, sind das weise Götter des Lichts. Von Forseti wird gesagt, dass er noch weiser ist als sein Vater. Er ist der himmlische Richter und weiß alle Zwietracht & Streit zu schlichten. Auch Baldur ist weise und Heimdall gilt neben Baldur als der Strahlendste und lichteste der Götter. Neben dem wacht Heimdall auch noch über Bifröst und hält das Böse fern von Asgard.


    Warum sollten die lichten, reinen und Weißen Götter also dieses Kriegertum gut heißen?


    Warum sollten also kriegerische Menschen, die rauben, plündern morden und dabei noch Walhalla oder gar Odin brüllen, Einlass in die Welt der Götter erhalten? Vielmehr besudeln diese Taten unseren Glauben und die Götter.


    Wenn der Kriegertod eine Fahrkarte nach Walhall sein sollte, dann sicher nur wenn es ein selbstloser Tod ist. Zb. Wenn jemand bei der Verteidigung seine Landes, seiner Familie etc sein Leben opfert.


    Sollte es den momentan sehr populären Ragnar wirklich gegeben haben, so ist er doch in Wirklichkeit ein tragische Figur. Letzen Endes, haben ihn die Götter für seine Taten verlassen und er fand in der Schlangengrube sein wohl verdientes Ende.


    lg

    Gerne geschehen. Im Übrigen hat man früher frisch geschnittene Haselstöcke auch ins Erdreich neuer Gräber gesteckt.

    Somit konnte der Stock neue Triebe bilden und oftmals erwuchs aus dem Grab eine neuer Haselstrauch. Der Haselstrauch schlug somit eine Brücke in das Reich der Toten und in die Anderswelt, es heißt dass die Seelen frisch verstorbener Menschen sich darin manifestieren können. Dadurch wird es möglich mit Ahnengeistern zu interagieren und Ahnengeister können auf diese Weise helfen. Den Verstorbenen gab man als Wegzehrung auch oft Haselnüsse mit ins Grab.

    Lg

    Als wirksamste magische Einhegung gilt die Hasel. Die Hasel ist wie die Eibe ein magisches Gehölz und schütz wie die Eibe vor Dämonen und bösen Geistern. Die Hasel verbindet die unsere Welt mit der Anderswelt. Haselstöcke wurden und werden auch zum Schutz vor Blitzschläge verwendet.


    lg

    Mir fällt da noch ein das die Eulen auch gut zu Forseti passen. Forseti als weiser Gott und göttlicher Richter hat da sicherlich eine Verbindung zu den Eulen die in ihrer Symbolik für die Weisheit stehen.


    lg

    Zur Ergänzung


    Uller ist der Sohn der Sif und somit auch der Stiefsohn Donars.


    Da er als meisterhafter Bogenschütze gielt, ist Ihm die Eibe geweiht.


    Nach dem Autor Voenix sind weitere Namen überliefert.: Wulpus ,Wulduf, Ollerus, Mithodin, Wuldor, Wulder,