Beiträge von Ancarus

    Hallo Sverker,

    vielen Dank für diese Anektdote. Auch wenn ich auch schon hellsichtig geträumt habe, kann ich nicht sagen, das dies bei mir während der Zwölfen mehr ist. Wobei für mich die Nacht zum 21. für mich schon besonders war. Jedenfalls glaube ich an die besondere Wirkkraft der Raunächte.


    Grüße

    Ancarus

    Gerne geschehen. Im Übrigen hat man früher frisch geschnittene Haselstöcke auch ins Erdreich neuer Gräber gesteckt.

    Somit konnte der Stock neue Triebe bilden und oftmals erwuchs aus dem Grab eine neuer Haselstrauch. Der Haselstrauch schlug somit eine Brücke in das Reich der Toten und in die Anderswelt, es heißt dass die Seelen frisch verstorbener Menschen sich darin manifestieren können.

    Von seiner Symbolik auch einfach wunderschön. Das lässt mich auch an Lif und Lifthrasil denken.


    Grüße

    Ancarus

    Hallo Wolfbald,

    meine Gedanken zu dem Thema:


    Ich persönlich bin der Meinung das der Mythos von Walhall nach dem Ragnarök-Mythos, einer der meist missinterpretieren Mythen der germanischen Mythologie überhaupt ist.

    Das sehe ich ähnlich, aber nicht so in der Schärfe.



    Wenn wir uns Walhall ansehen, so ist es eine der heiligsten Stätten die noch dazu in der Welt der Götter liegt. Wenn Gímle die höchste der Welten ist und dort nur die reinsten Seelen sich Wiederfinden werden, warum sollte dann Asgard/Walhall Mördern und Plünderern eine Heimstatt sein?

    Es ist ja da die Frage, wie man hier "Mörder" und Plünderer" definiert? Das Töten eines Feindes im Zweikampf ist kein Mord. Stichst Du jemanden hinterrücks ab, dann ist das Mord. Ersteres widerspricht nicht der göttergewollten Ethik. Das zweite sehr wohl und zweiteres führt einen dann auch nicht nach Walhall (jetzt als isolierte Tat betrachtet).


    Das mit dem Plündern finde ich schwierig: Ich selbst finde es nicht, das man solch eine Lebensweise anstreben sollte und es fällt mir auch schwierig darin etwas ehrenhaftes zu finden. Doch geht es ja dabei um das Urteil der Götter und nicht meine persönlichen Vorlieben. Ich denke das es auf den ganzen Kontext angeht: Wer wird geplündert? Warum wird geplündert? Was passiert mit dem Plündergut?

    Ich denke, das die germanisch heidnische Ethik nicht so platt ist, wie es zum Beispiel die christliche ist.


    ahrscheinlich wurde der Mythos absichtlich so verändert und propagiert um Massen zu mobilisieren. Ich sehe hier in diesem Kriegerwahn der Wikingerzeit durchaus Parallelen zum Dschihad oder den Kreuzzügen.

    Das würde ich so nicht sagen:


    Natürlich sollte man auch den gesellschaftlichen Kontext betrachten, in der "Walhalla-Mythos" niedergeschrieben wurde. Er ist nicht falsch, sondern der Fokus liegt auf dem kriegerischen Aspekt, einfach weil das Kriegswesen der "Wikinger" überproportional wichtig war. Der Fanatismus von Dschihadisten und Kreuzzüglern ist da dann doch noch ne ganz andere Stufe: Das lässt sich ja auch schon daran sehen, das die Wikingerzüge auch sehr positive Aspekte hatte, wie zum Beispiel Reichsgründungen, die auch heute noch nachhallen und der sehr rege Handel.


    Betrachten wir das Wesen der Götter und sehen uns Baldur, Forseti & Heimdall zum Beispiel an, sind das weise Götter des Lichts. Von Forseti wird gesagt, dass er noch weiser ist als sein Vater. Er ist der himmlische Richter und weiß alle Zwietracht & Streit zu schlichten. Auch Baldur ist weise und Heimdall gilt neben Baldur als der Strahlendste und lichteste der Götter. Neben dem wacht Heimdall auch noch über Bifröst und hält das Böse fern von Asgard.


    Warum sollten die lichten, reinen und Weißen Götter also dieses Kriegertum gut heißen?

    Frieden ist auch im germanischen Heidentum das erstrebenswerte Ziel, das galt auch für die Nordmannen, auch wenn man das durch die Sagas vielleicht etwas aus den Augen verlieren kann. Jedoch ist das Kriegertum deswegen nicht damit automatisch etwas gottloses. Die Götter selbst sind ja auch "Krieger". Es kommt darauf an, das "Kriegertum" richtig zu interpretieren. Vielleicht bietet es sich da an, noch ein separates Thema zu erstellen?


    Wenn der Kriegertod eine Fahrkarte nach Walhall sein sollte, dann sicher nur wenn es ein selbstloser Tod ist. Zb. Wenn jemand bei der Verteidigung seine Landes, seiner Familie etc sein Leben opfert.

    Ich stimme dir da zu. Wobei die Gleichung Schlachtentod=Walhall so auch gar nicht stimmt und so auch nicht in den Mythen steht. Denn neben Walhall gibt es ja auch noch Volkswang, welche Schlachtote aufnimmt.



    Grüße

    Ancarus

    Zitat

    Wenn ich im Wald an meinem Opferplatz opfere, dann bringe ich meiner Herrin Geschenke mit, die ich auf meinem Weg finde buntes Herbstlaub,Blumen, Früchte, eine schöne Feder,ein Schneckenhaus. Wenn ich Lebensmittel opfere, dann Sachen die von den Tieren gefressen werden und somit nicht verschwendet werden. Für die Naturwesen die Elfen und die Zwerge gebe ich etwas Kleingeld.


    Für die Götter räuchern tu ich nur zuhause, wegen der Waldbrandgefahr.

    Vielen Dank für die Beschreibung, Sverker.


    ch habe bisher 4 mal geopfert. Einen richtigen Opferplatz habe ich nicht. Ich suche mir ein schönes Fleckchen im Wald, ab der Wege unter einer Eiche oder so. Beim ersten Mal, wurden alle Vögel still. Es war plötzlich so ruhig, abgesehen von ab und zu Autogeräuschen in weiter Ferne. Beim zweiten Mal, als ich versuchte den Opferplatz vom ersten Mal zu finden, habe ich ein Reh gesehen, was mich angeschaut hat. Ich dachte, dass es ja lustig ist und bin dem Reh hinterher. Gerade wenn ich es aus den Augen verloren hatte und aufgeben wollte, weil ich dachte ich finde es eh nicht mehr, stand es plötzlich wieder irgendwo. Das ging 3 mal so und letztlich habe ich eine andere wunderbar freistehende Eiche gefunden, an der ich geopfert habe.

    Beim dritten Mal passierte nichts, bis auf 2 Rehe die ich weglaufen sah, als ich fertig war. Beim vierten Mal passierte einfach gar nichts. Keine Tiere, keine Stille, nichts besonderes.....

    Das sind alles ja dann schon sehr deutliche Zeichen. Wenn man es darauf anlegt kann man alles hinterfragen und alles in Zweifel ziehen. Das ist ja auch ein stückweit gut so, wenn Zweifel jedoch zur Qual werden, dann läuft etwas falsch. Ich denke du hast sehr viele Zeichen, welche von außen kommen, das Problem sehe ich darin, das Du dich zu sehr an deine Zweifel klammerst: Lern loszulassen.


    Das ist ja genau mein Problem. Ich weiß nicht, was ich brauche... Eben... Sind es Zeichen? Oder Zufall? Das ist genau mein Problem. Und ich weiß nicht, wie ich das bekämpfen kann...

    Indem Du dich aufraffst und tatsächlich mehr Zeit in der Natur verbringst und diese wieder lernst zu genießen. Die pure Schönheit der Natur kann einem schon die Wahrhaftigkeit der Götter vor Augen führen.



    Dein Problem ist Du glaubst nicht.

    Wenn das so wäre, wäre Snoopy nicht hier und würde sich mit seinem Glauben so sehr auseinandersetzen. Nicht in jedem brennt der Funke der Götter so stark, wie bei Dir. Es liegt an uns, anderen zu helfen, ihren Kontakt zu den Göttern wieder zu festigen.


    Grüße

    Ancarus

    Nehme ich diesen Mühsal nicht auf mich, bin ich dann ein schlechter Heide? Stehe ich dann schlechter da? Gibt es überhaupt dieses Denken "guter Heide, schlechter Heide"?

    Das kommt immer darauf an, was dieses Mühsal darstellt. Das Heil eines Menschen wird durch seine Taten gemehrt oder gemindert. Bezogen auf das opfern: Das Opfer ist das heiligste unserer Rituale. Nicht zu opfern wirkt sich ganz sicher nicht positiv aus. Das jetzt aber näher zu beschreiben würde hier den Rahmen sprengen.


    Natürlich kann man auch zwischen guter und schlechter Heide unterscheiden. Die Unterscheidungslinie verläuft da nur anders, als in den abrahamistischen Religionen. Was gutes Handeln ist und was schlechtes gibt ja zum Beispiel das Havamal Auskunft.


    In den monotheistischen Religionen muss man Angst vor einer Hölle haben. Das muss man im Heidentum in dem Sinne nicht, jedenfalls nicht als normal-rechtschaffener Mensch.

    Es muss ja auch nicht immer gleich die Hölle sein. Ziellosigkeit, Unbeständigkeit, unglücklich sein, es gibt da soviele Dinge die einem bei einem schlechten Lebenswandel quälen können. Die Götter haben mir schon so oft Halt gegeben, das ich gar nicht in Frage stelle, ihnen die gebührende Ehre zu erweisen, Wahrscheinlich schaff ich das gar nicht immer, aber ich versuche es eben. Dies tue ich nicht aus Angst vor Strafe, sondern aus Dankbarkeit und Freude an dem Wohlwollen der Götter.



    Letztlich sind alle alten Glaubensrichtungen, die vor dem Aufkommen des Monotheismus schon da waren heidnisch. Auch der griechisch-römische, der keltische und z.B. der ägyptische Glaube sind heidnisch. Genau wie eben der nordisch-germanische Glaube heidnisch ist.

    Sicher, aber das hier ist ein germanisch heidnisches Forum und daher liegt hier auch der Schwerpunkt auf dem "germanischen".



    ch spreche in diesem Zusammenhang absichtlich nicht von Religionen, weil das lateinische Wort religere "sich anbinden" oder "sich zurückbinden" bedeutet. Und zwar an eine bestimmte Gottheit, wie das ja im Monotheismus der fall ist. Die Schäfchen im Christentum binden sich an den Hirten, die Gläubigen Mohammedaner unterwerfen sich Allah, die Juden haben einen ewigen Bund mit JHWH.

    Heiden hingegen gehen eine Bindung dieser Art, bei der sie sich einem Gott unterwerfen oder einen ewigen Bund als Volk mit ihm eingehen, nicht ein. Als Heide glaubt man an die Götter und vertraut sich ihnen ggf. an. Vielleicht hat man im Asatru auch einen Fulltrui (richtig geschrieben?), aber an den bindet man sich nicht auf die Art, wie es die Monotheisten an jeweils ihren Gott tun.

    Heidentum und die monotheistischen Religionen sind da nur sehr schwer vergleichbar, weil sie von völlig unterschiedlichen Voraussetzungen ausgehen:

    Das ganze christliche Tauf- und Kommunionszeremoniell zielt auf Unterwerfung und Einschränkung. Der Bund zwischen den Menschen und Gott ist ja auch geschädigt und Menschen sind grundsätzlich sündhaft und müssen gerettet werden.

    (Das ist jetzt keine Einladung zum Christentum und co näher zu beleuchten)


    Das Heidentum kennt keine Erbsünde, die Verbindung zu den Göttern ist ein natürlicher Teil unseres Wesens. Etwaige Konsequenzen aus dieser Verbindung (ob positiv oder negativ) sind oft auch mit gesundem Menschenverstand zu begreifen. Der einzige Grund, warum soviele Menschen Probleme haben diese Verbindung auch wahrzunehmen sind die Kirchen, welche seit fast 2000 Jahren daran arbeiten diese Verbindung zu zerstören.


    Grüße

    Ancarus

    Hallo Snoopy,

    Was ist für euch essenziell um ein Heide zu sein?

    Nach meiner Meinung sind folgende Erkenntnisse die Grundlage, worauf sich alles spätere aufbaut:


    -Zu wissen das es nicht den einen Gott gibt, sondern die Götter


    -Die Natur ist direkter spiegel göttlichen Wirkens


    -Wir sind Teil dieser Natur


    -Durch die Natur sind wir in ständigem Austausch mit den Göttern


    -In den Überlieferungen der Ahnen befindet sich der Schlüssel für ein tieferes Verständnis für die Götter


    -Die Bereitschaft steter Weiterentwicklung


    In der Edda finden wir genügend Informationen um einen Einblick ins religiöse Leben zu bekommen. Dennoch ist es für jeden eine andere Interpretation.

    Daher gibt es ja auch leider so viele verschiedene Organisationen und Vereine, Meinungen.

    Für jeden gibt es andere Schwerpunkte, sind andere Dinge essenziell.

    Das ist einer der wesentlichen Unterschiede zu den abrahamistischen Religioen: Der Mensch ist kein Schaf, welches von einem Hirten geführt werden muss.


    Jeder Mensch ist dazu aufgerufen selbst seinen Weg zu gehen und selbst den Kontakt zu den Göttern zu suchen und zu pflegen. Das es dabei dann zu unterschiedlichen Interpretationen kommt liegt in der Natur de Sache und ist auch nichts schlimmes. Denn dafür gibt es das "Thing", die Zusammenkunft der Heiden: Der Austausch und Abgleich der religiösen und spirituellen Erkenntnisse miteinander. Das Thing ist nicht einfach eine weltliche Institution, sondern vielmehr auch eine spirituelle.



    Ich bin in einer neutral religiösen Familie erzogen worden, war nur 2 mal im Jahr in der Kirche, bin allerdings konfirmiert und habe daher relativ viel Kontakt gehabt zum Christentum. Ich bin also eher der "faule" der weiß, wenn er zweimal in die Kirche geht ist schon OK, sonst muss ich nichts machen.

    Das ist logischerweise im Heidentum nicht so. Dennoch konnte ich mich bisher da noch nicht ganz von befreien. Also von dem "Faul-sein".

    Das sich "Aufraffen" ist Teil deiner Zuwendung zu den Göttern und kann dir von niemanden abgenommen werden. Der "freie Mann" ist Bestandteil des germanisch heidnischen Ideals. Der "freie Mann" geht selbst seinen Weg und nimmt, gegebenenfalls, auch Mühsal auf sich, um das richtige zu tun. Gleichzeitig ist es auch eine geistige/spirituelle Weiterentwicklung sich von diesem anerzogenem Faul-sein zu lösen.

    Da hat uns schlicht auch das Christentum vergiftet, ist dieses Denken doch ganz im Sinne der christlichen "Herde-Ideologie"-


    Auch das Opfern fällt mir schwer. Ich bin so erzogen worden, dass man nichts verschwendet. Also fallen Lebensmittel für mich schonmal weg, weil ich mich dabei einfach nicht wohl fühle. Dinge selber sammeln.... Tja, dafür bin ich nun wieder zu faul.

    Jede Gabe erfordert eine Gegengabe. Dieser Satz aus den Überlieferungen ist universell wahr. Sei es im spirituellen oder im materiellen. Ein Opfer ist nie eine Verschwendung. Der materielle Aspekt des Opfers wird von der Natur aufgenommen, der spirituelle Aspekt findet Aufnahme bei den Göttern und Geistern.



    Abgesehen von den von mir beschriebenen Dingen ist noch eine Erkenntnis, nach meiner Meinung, ganz essentiel: Man "ist" nie wirklich Heide, sondern man "wird" zum Heiden. Heide sein bedeutet eine ständige Weiterentwicklung. Ganz so wie die Natur sich ständig neu und weiter entfaltet, so ist es auch mit dem "Heide sein". In unserer Existenz in und auf Midgard gibt es da keinen Endpunkt der Entwicklung. Das Wesen der Götter ist unendlich und in etwas unendlichem lässt sich kein Ende finden.


    Grüße

    Ancarus

    Reisender


    Du bist neu hier und wenn man neu in ein Forum kommt, hat man ein Mindestmaß an Respekt zu wahren. Offensichtlich bist Du aber dazu nicht fähig. Dieses Forum ist für jene gedacht, welche sich zumindest für das traditionelle germanische Heidentum interessieren. Du hast offensichtlich kein Interesse an dem Glauben und noch weniger Interesse daran dich fruchtbar auszutauschen. Du hast jetzt das Forum genug mit deinen kruden Fantasien zugemüllt. Deine "Reise" hier ist jetzt zu ende.


    Eigentlich wollte ich mir die Mühe machen und auf jeden einzelnen deiner wirren Gedanken einzugehen, aber das wäre völlig verlorene Lebensmüh. Daher lass ich es und sperre dich jetzt einfach.


    bitte entschuldige meinen rauen Tonfall hier, aber das musste jetzt sein.

    Keine Ursache, Du hast absolut richtig reagiert.


    Grüße

    Ancarus

    Sverker und Wolfbald haben schon sehr schöne Beiträge verfasst, aber trotzdem möchte ich auch noch mal etwas zu den einzelnen Punkten schreiben:

    Die Kleinen Bauern sind ja ausgestorben ,

    damit der Teutsche billig beim Diskounter fressen kann ,

    um dann als Urlaubsweltmeister herumzujetten .

    Ich erwarte das Du dich in deiner Wortwahl mäßigst. Wir sind hier nicht auf dem Kiez.



    Wer von Euch hasst das Geld und kann von sich behaupten ,

    diese Verachtung nicht durch das Christentum angelehrt bekommen zu haben ?

    Die Sagas sind voll von Beispielen, welch niedrigen Stellenwert Gier hatte und somit auch immer noch haben sollte. Ehre und ein guter Ruf waren/sind sehr viel wichtiger, als monetärer Reichtum.



    Einkommensunterschiede gab es auch einst in der DDR ,

    auch dort waren Einige Gleicher als Gleich !

    Und ganz zu schweigen von Kuba , wo sich anscheinend auch eine

    Familiendynastie der Castros herausbildet , ähnlich dem der Oligarchen

    in Russland !

    Ich verstehe das Du offensichtlich jemand bist, der einfach generell voller Zorn ist. Dennoch wäre es gut, wenn Du mal bei einem Thema bleiben würdest.



    Ich erinnere mich dunkel an die Edda irgendwo ,

    daß Vieh nicht unwichtig wäre .

    Ich erinnere mich sehr deutlich an die Edda und vielleicht wäre es für dich mal angebracht, sie auch mal in die Hand zu nehmen und tatsächlich zu lesen. Auf der anderen Seite ist es aber auch schlicht so, das dein Hinweiß mit dem Vieh so gar nichts zum Thema beiträgt: Das dass Vieh nicht unwichtig war, ist ja wohl selbstredend, hat aber nichts mit irgendeiner Einstellung zu Reichtum und Geld zu tun.



    Aber da er ja eingewandert ist , könnte man auch

    von Rußland aus , wo nur 8 Menschen auf dem km² leben ,

    und keine über 200 wie in England oder Deutschland ,

    oder gar 400 in den Niederlanden , ihn studieren .

    Wölfe kommen eher aus Rumänien und Polen zu uns herüber. Dazu kommt, das es auch in Deutschland noch genug Platz gibt. Du sagst doch, das du aus Schleswig-Holstein kommst: In der Lüneburger Heide wurde vor einiger Zeit ein Wolf gesichtet und hat sich dann wieder zurückgezogen. Offensichtlich gibt es in Norddeutschland genug Platz, das der das so tun konnte.



    Apropos Gen-Pool :

    Im übrigen möchte ich noch wagemutig behaupten ,

    daß die Hundesorten nicht nur vom Wolf stammen ,

    sondern auch Marder , Füchse und vielleicht Bären

    hineingekreuzt bekommen hatten : Warum ist ein Terrier so klein ??

    Es ist ja nicht so schlimm, wenn man keine Ahnung von Genetik hat, das ist ja auch wirklich ein komplexes Themengebiet, aber wenn man dann keine Ahnung hat, dann sollte man sich einfach mal vorsichtiger äußern. Die Verbindungen die da so munter aufzählst, sind schlicht und einfach nicht möglich.



    In der Edda heißt es : Lasst Hel , was sie hat .

    Der Deutsche Wolf ist in Hel , laß' Hel sie ihn behalten !

    Ehrlich gesagt macht es mich etwas sauer, wenn Du hier blind mit angeblichen Edda-Zitaten um dich wirfst, ohne sie selbst gelesen zu haben. Das Internet ist wirklich toll, aber es gibt Sachen, die sollte man sich im "realen" Leben erlesen. Sich von Internetseiten zu bedienen bringt einfach nichts, wenn man das Original nicht kennt.


    Grüße

    Ancarus

    Ich persönlich bin gegen den Wolf !

    Ich kann die Leute nicht verstehen ,

    welche ihn hier wieder ansiedeln wollen ,

    außer , sie schafften sich staatsbezahlte Arbeitsplätze

    als "Studierte" .

    Ich bin dafür, weil Europa ebenso Lebensplatz für den Wolf ist, wie der unsere. Die Natur ist heilig und sollte nur dort beschnitten werden, wo es nicht anders geht. Ganze Populationen auszurotten ist wider die Natur und wider jeglicher Moral.



    Irgendwo in einem Argrar-Forum oder Facebook schrieb ein Bauer ,

    es wäre , wenn jede Nacht ein Dieb um dein Haus schliche , und stehle

    dir Geld aus deinem Portemonnaie .

    Das ist es dann auch, worauf es dann diesen Leuten nur ankommt: Das Geld.


    Es gibt tatsächlich wichtigeres, als Gewinnmaximierung. Die letzten 100.000 Jahre konnten die Bauern auch trotz Wölfe wirtschaften und das sogar in einer Zeit, wo sie selbst noch nicht "industriell" ihre Betriebe geführt haben.



    Ich kann finanzielle Armut nicht sonderlich empfehlen , und bin

    mit dem Gekreuzigten auch nicht immer einer Meinung !

    Die Gefolgschaft der Götter und die Mitglieder dieses Forums haben überhaupt nichts mit dem "Gekreuzigten" etwas am Hut und wenn Du das jetzt nicht ganz schnell verstehst, werde ich ungnädig.



    Und wenn hier Menschen verhungern , habe ich kein Mitleid mit

    den in die Großstädte drängenden Menschensorten !

    Also die finanziellen Gewinne der Bauern sind dir also enorm wichtig, aber verhungernde Menschen nicht? Das ist ja mal ne Ansage...



    Grüße

    Ancarus

    Ihr habt doch Euren Schwur , Eid oder Gelöbnis ,

    irgendwo in Euren Gefolgschafts-Aufnahme-Ritualen .

    Ja, hier -> Der Schwur der Gefolgschaft

    Bitte dann auch das jeweilige Thema nutzen, ansonsten geht hier die Übersicht verloren.



    Dort wird irgendwo gefordert , daß die Thyrussen Thyssen Thursen

    die Feinde der Götter wären .

    -Die Thursen sind die Feinde der Götter und damit auch unsere Feinde (Aus dem Schwur)


    Das ist eine Feststellung, keine Forderung.


    Mir ist da der Zusammenhang nicht klar: Du beschreibst hier (deine?) äußerlichen Merkmale. Das hat nichts mit den Thursen zu tun, welche der Schöpfung entgegenstehen.


    Ich habe etwas Schwierigkeiten deinem Schreibstil zu folgen.


    Grüße

    Ancarus