Einzug/Umzug in ein neues Haus

  • Zitat

    Was die giftigen Beeren anbelangt, so gibt es meines Wissens doch auch Holunderbeerwein und dergleichen?!

    im rohen Zustand sind sie schwach giftig, da sie Sambunigrin enthalten. Isst man sie roh bekommt man Bauchschmerzen und Übelkeit.


    Natürlich kannst du auch einen Holunder pflanzen, der war auch eine Art Apotheke des armen Mannes. Ich persönlich fände zum Einzug halt die Linde passender, aber das ist natürlich Geschmackssache.





  • Heil, Sverker.

    Ich glaub mal Photos von einem modernen Heiligtum im Sumpf gesehen zu haben. Ich denke es war der Göttin Nerthus geweiht, bin aber nicht mehr ganz sicher.


    Heil, Wolfbald.

    Dann werde ich mal darauf achten, die Beeren nur zum räuchern zu verwenden.


    Meine ursprüngliche Frage, war ja aber eigentlich, ob jemand noch bestimmte Riten, Bräuche oder was aus dem Volksglauben kennt, das mit dem Umzug/ Einzug in ein neues Haus zu tun hat oder auch mit dem Umgang mit Hausgeistern zum Beispiel.


    Gruß: Widulf

  • da muss ich leider passen. Auser räuchern und der Baumsetzung, mit Opfer im Garten fällt mir dann auch nicht mehr ein. Alles was so in Richtung energetik geht, ist mir dan auch schon zu esoterisch.


    Lg

  • Heil euch allen;

    und nur um das Thema abzurunden ( und anzugeben): ich habe seit Anfang des Monats endlich meinen1. "richtigen" Altartisch- davor war's eine Kommode, später ein großes Fensterbrett.

    Hab für nur 140 Ücken einen auf antik getrimmten Echtholztisch erstanden, der nur 40 cm hoch ist, so das ich immer noch Kerzen anzünden kann, ohne das Hochbett abzufackeln!

    Die Wände unter dem Hochbett habe ich hellbraun gestrichen, so das die 4 Pfosten des Bettes nun einen separaten (aber etwas niedrigen) Ritualbereich bilden, den ich wohl auch zu Walpurgis weihen werde.

    Ich wollte diese Idee, die sich eher durch Zufall so ergeben hat, mit denen teilen, die vielleicht auch unter Platzmangel leiden.


    Asengruss: Widulf

  • Heil, Ancarus.

    Danke. Wie gesagt hat es sich so ergeben aber ich kann echt jedem der ein Hochbett hat nur empfehlen, den unteren Bereich als sakralen Raum zu nutzen; hat ein bisschen was von nem kleinen Haustempel. Wenn man jetzt groß künstlerisch begabt ist (also mit Holz) könnte man auch Runen, Glaubenssymbole und / oder Knotenmuster in das Holz gravieren

    - nur mal so ne Idee.


    Gruß: Widulf

  • Hallo Widulf,

    Wie gesagt hat es sich so ergeben aber ich kann echt jedem der ein Hochbett hat nur empfehlen, den unteren Bereich als sakralen Raum zu nutzen; hat ein bisschen was von nem kleinen Haustempel.

    Ich finde es ohnehin sehr sympathisch, wenn man Raum sinnvoll nutzt und wenn man gerade auch für Spiritualität Raum schafft.


    Grüße

    Ancarus

  • Heil, Ancarus.

    Ich finde, das gerade die Wohnung, auch etwas von der Persönlichkeit und Spiritualität ihres Bewohners widerspiegeln sollte.

    Auf manchen Internetseiten zum Thema Wicca z.B. wird manchmal empfohlen, die Ritualobjekte und dergleichen regelrecht in einer Kiste oder so zu "verstecken" und nur zu besonderen Anlässen auf den als Schreibtisch "getarnten" Altar zu stellen, für den Fall, das andere Leute das sonst als irgendwie komisch oder störend empfinden könnten.

    Dann kann man's auch gleich sein lassen!


    Asenheil: Widulf

  • Auf manchen Internetseiten zum Thema Wicca z.B. wird manchmal empfohlen, die Ritualobjekte und dergleichen regelrecht in einer Kiste oder so zu "verstecken" und nur zu besonderen Anlässen auf den als Schreibtisch "getarnten" Altar zu stellen, für den Fall, das andere Leute das sonst als irgendwie komisch oder störend empfinden könnten.

    Dann kann man's auch gleich sein lassen!

    Man sollte sich tatsächlich nicht in den eigenen "Vier-Wänden" verstecken müssen.

  • Heil euch.

    Beim Bau eines neuen Hauses ist mir gerade wieder das Fundamentopfer eingefallen: das man früher ein lebendiges

    Tier (oft Hund oder Katze) - in späterer Zeit auch ein totes- in die Grundmauern oder auch unter die Türschwelle des Hauses eingemauert hat, damit der Geist des Tieres, Heim und Hof beschützt.

    Wir haben zwei Katzen- vielleicht fällt es ja nicht auf, wenn eine fehlt.

    Das war natürlich nur SPASS!!!

    Aber ich hab mir überlegt, das man sich sozusagen auch einfach einen guten Geist

    " zulegen " kann.

    Die grob menschenähnliche Alraunenwurzel wird ja in bestimmte Stoffe gekleidet, erhält (glaube ich) Speiseopfer vom Abendbrot und muss jeden Donnerstag mit Wein gewaschen werden.

    Ersatzweise nimmt man für das "Alraunenmännchen" aber auch eine Zaunrübe- auch als "falsche Alraune" bekannt.

    Ich denke aber, das dafür jede,

    an eine eigenständige Wesenheit erinnernde Wurzel verwendet werden kann, wenn man sie eben als genau das behandelt: als ein Geistwesen dem Respekt entgegen gebracht wird und das wenn es sich gut behandelt fühlt, auch Glück und Segen über das Haus und seine Bewohner bringt.


    Asengruss: Widulf

  • Heil Sverker.

    Ich hab einen Eidring aus Bronze und ein kleines Mjöllnir- Amulett aus Kupfer auf dem Hausaltar zu liegen.

    Das müsste doch deiner Aussage entsprechend, eigentlich gute Geister anziehen?!


    Gruß: Widulf

  • Heil Sverker.

    Danke für den Tipp.

    Zum vergraben kauf ich mir aber dann doch lieber etwas neues, da der Armreif und der Thorhammer von Anfang an für den Altar vorgesehen waren und mich diese beiden geweihten Kraftgegenstände schon seit Jahren begleiten.


    Gruß: Widulf

  • Heil.

    Nur mal so am Rande zum Thema

    Haustempel:

    Wie es sich nun ergeben hat, werde ich jetzt unseren Pflegehund Uwe offiziell adoptieren, da der ursprüngliche Besitzer eine Therapie macht und sich nicht mehr um ihn kümmern kann.

    Der Hund lebt nun schon seit ca. sieben Monaten bei uns (geplant waren nur drei)

    und alle Vermittlungsversuche sind leider

    (oder vielleicht auch zum Glück) fehlgeschlagen.

    Das ist jetzt für euch natürlich alles nicht relevant- ich wollte nur mal den Hintergrund der Geschichte etwas erhellen.

    Auf jeden Fall läuft es darauf hinaus, das ich demnächst, meinen kleinen Bauwagen

    mit einem großen Hund teilen werde, der auch noch extrem verfressen ist!!!

    Da ich nicht immer da sein kann und sich auf dem Altar unter dem Hochbett natürlich auch öfters Speisegaben befinden werden, haben wir jetzt beschlossen, ein Absperrgitter mit verschließbarem Eingangstor, zwischen den vorderen zwei Holzpfosten des Hochbettes zu befestigen.

    Damit wäre der " Tempelbereich " um den Hausaltar dann tatsächlich von allen Seiten eingehegt.

    Eine Idee, auf die ich ohne den Hund ehrlich gesagt gar nicht gekommen wäre,

    obwohl es im Nachhinein irgendwie naheliegend ist.

    Schon komisch wie die Dinge sich manchmal, scheinbar zufällig zusammenfügen.


    Asengruß: Widulf