Opferplatz anlegen

  • Hallo, ich habe heute im Wald eine alte Festungsanlage, wohl aus dem frühen Mittelalter ( Motte ) gefunden.Es führt kein Wanderweg vorbei. Nach den Spuren die ich gefunden habe kommt da keiner hin. Auf der einen Seite ist der Hügel mit einem Graben umzogen, auf der anderen geht ein Hang 50 Meter steil nach unten. Mitten auf dem Hügel steht eine Birke an derem Fuß habe ich einen kleinen Ring aus Steinen angelegt und mit Moos ausgepolstert. Den Steinring habe ich mit einem Schneckenhaus und Federn geschmückt.Als Opfergabe habe ich Holunderbeerendolden , Vogelbeeren und eine Blume hineingelegt. Habe ich den Platz richtig gewählt ? Ist mein Opfer gut , oder gilt das nicht als Opfer ?

  • Hallo Sverker,

    Mitten auf dem Hügel steht eine Birke an derem Fuß habe ich einen kleinen Ring aus Steinen angelegt und mit Moos ausgepolstert.

    Den Steinring habe ich mit einem Schneckenhaus und Federn geschmückt.

    Also visuell finde ich die Einhegung schon Mal sehr schön. Da eine Einhegung aber nicht nur rein optisch, sondern auch magisch wirken soll, würde ich noch eine "rituelle Einhegung" empfehlen.


    Als Opfergabe habe ich Holunderbeerendolden , Vogelbeeren und eine Blume hineingelegt. Habe ich den Platz richtig gewählt ? Ist mein Opfer gut , oder gilt das nicht als Opfer ?

    Ob der Platz richtig gewählt ist, kann Dir wohl keiner sagen, weil nur Du dort warst. Aus deiner Beschreibung heraus hört er sich jedenfalls gut an. Auch würde ich schon auch sagen, das solch ein Opfer auch grundsätzlich gültig ist. Wobei meine Frage da jetzt wäre, an wen das Opfer gerichtet war und ob Du es auch so formuliert hast?


    PS: Bitte bedenkt, das dieser Bereich von jedem einsehbar ist. Daher seid bitte vorsichtig mit Wegbeschreibungen.


    Grüße

    Ancarus

  • Prinzipiell würde ich so wie Ancarus schreibt, den Platz so einhegen das er nicht für Jeden einsichtbar ist. Ich kenne einige Plätze welche mit Steinen eingehägt sind. Wir haben früher immer dicke Haselstöcke genommen und diese mit 1,5 cm dicken Seilen aus Nautrstoff verbunden. Leider war das aber immer zu weit zu sehen, daher bin ich davon wieder abgekommen. Ich bau das Ganze meist immer wieder auf und ab... Lieder ist zu viel Verkehr im Wald hier....

  • Hört sich gut an so wie es aus sieht kommen da nur Jäger und Waldarbeiter vorbei.

    Wie Groß ist der Hügel ungefähr denn es könnte auch ein Grab sein nach der Beschreibung.

    Ja es ist immer eine gute sache wenn man neue Plätze anlegt.

    Die meisten halten so was für Kinderspielstätten und lassen sie deshalb in Ruhe.

    Nur Jäger und Förster wollen wiessen was es sich damit auf sich hat und beobachten diesen Platz dann genauer.

    Wenn sie erkannt haben das keine Gefahr davon ausgeht hat sich das dann erledigt.

  • Der Hügel ist 15 bis 20 Meter im Durchmesser und eindeutig eine Burg ( Holzburg - Motte ). Der Wald ist durchforstet und auf der anderen Seite ist der Hang.

    Bei der Opferung bin ich recht laienhaft. Ich kenne keine Rituale. Opfern tue ich meiner Herrin der Göttin Freya und auch den anderen Göttinnen und Göttern.

  • Die Art der Opfergaben hängt von der für Sprache ab die man hält.

    Die Opfergaben für Freya sind vielfältig, je nach Anlass,werden

    Blumen die immer gehen. Ihr wird auch geweihte Birke so wie Linde, Apfelbaum, Kirsche, Rosen, Baldrian, schwere, sinnliche Duftwasser, und Maiglöckchen, so wie die Mistel, Frauenmantel, das Gänseblümchen, das Abbrennen von Hanf gehört auch zum Opfer.

    Für besondere Anlässe Bernstein ( der auch "Träne der Freyja" genannt wird ) und Süßharze, man kann ihr auch mal einen Stein oder Gold als Opfer bringen. So wie Achate, Opal und Granat ( denn Ihre Farbe ist Rot ), sind da sehr gute Gaben. Bei Festen, die ihr zu Ehren stattfinden, ist es angebracht ein Goldwasser,Sekt und Schnaps zu nehmen, die man mit de kleinen Goldflöckchen versieht aus Blattgold. Man kann auch Schweinebraten, Brühe und Süßspeisen mit Honig genauso nehmen. Das sollte auf so einem Fest nicht fehlen.

    Unsere Ahnen opferten ihr Bjórr, das mit unserem Bier zu vergleichen ist. Ein sehr süßes, aus Most und Honig hergestelltes relativ hochprozentiges Getränk. Wie den Met würde sich super als Alternative anbieten.

    Für Anlässe die Tiere einbeziehen sind Milch und Tierfutter, die das entsprechende Tier Frist kann in das Opfer mit einbezogen werden und freut die Göttin sicherlich.

    Schön das es eine Neue Opferstelle gibt.

  • Hallo Sverker,

    ich finde es sehr schön, wie Du von und über Freya sprichst/schreibst.


    Ich bau das Ganze meist immer wieder auf und ab... Lieder ist zu viel Verkehr im Wald hier....

    So lange sich die Opferstätte auf öffentlichem Grund befindet, ist das wohl auch die einzig gangbare Methode. Man kann ja die Heilighaltung der Einhegung gar nicht überwachen.


    Bei der Opferung bin ich recht laienhaft. Ich kenne keine Rituale.

    Du weißt um den Wert des Opfers und der Opferstätte. Ich würde da nicht mehr von "laienhaft" sprechen. Wenn Du aber noch Inspiration für Einhegungsrituale suchst, wirst Du sie hier sicherlich finden :)


    Grüße

    Ancarus

  • Man kann auch eine Spirituelle Einhegung machen aus Birke – Apfel – Linde – Kirsche – Mistel und Hanf zum Räuchern. Einfach einen Kreis gehen in der Größe wie der Opferplatz sein soll.

    Je öfter er dann benutzt wird stellt sich auch die Magie ein und es ist ein guter Kultplatz.

    Man kann auch mehre Opferplätze dort Anlegen für den Rest unsere Götter müssen nur durch eine Spirituelle Einhegung abgegrenzt sein.

  • Die Raben schauen öffter nach mir. Oder liegt es nur daran,das es bei uns noch einige Brutpaare gibt.

    Die Biologie, die Logik sind Werkzeuge der Götter. Ein Atheist sieht ein Rabenpaar und weiß nun, das sie wohl in der Nähe ein Nest haben. Ein Heide kann aber über das offensichtliche hinaus sehen, weiß über die spirituelle Seite und Symbolik der Natur.


    Ich halte es für ein positives und schönes Zeichen, wenn die Raben immer wieder in deiner Nähe auftauchen.


    Grüße

    Ancarus

  • Die Biologie, die Logik sind Werkzeuge der Götter. Ein Atheist sieht ein Rabenpaar und weiß nun, das sie wohl in der Nähe ein Nest haben. Ein Heide kann aber über das offensichtliche hinaus sehen, weiß über die spirituelle Seite und Symbolik der Natur.

    Sehr schön geschrieben!!

  • Als wirksamste magische Einhegung gilt die Hasel. Die Hasel ist wie die Eibe ein magisches Gehölz und schütz wie die Eibe vor Dämonen und bösen Geistern. Die Hasel verbindet die unsere Welt mit der Anderswelt. Haselstöcke wurden und werden auch zum Schutz vor Blitzschläge verwendet.


    lg

  • Gerne geschehen. Im Übrigen hat man früher frisch geschnittene Haselstöcke auch ins Erdreich neuer Gräber gesteckt.

    Somit konnte der Stock neue Triebe bilden und oftmals erwuchs aus dem Grab eine neuer Haselstrauch. Der Haselstrauch schlug somit eine Brücke in das Reich der Toten und in die Anderswelt, es heißt dass die Seelen frisch verstorbener Menschen sich darin manifestieren können. Dadurch wird es möglich mit Ahnengeistern zu interagieren und Ahnengeister können auf diese Weise helfen. Den Verstorbenen gab man als Wegzehrung auch oft Haselnüsse mit ins Grab.

    Lg

  • Gerne geschehen. Im Übrigen hat man früher frisch geschnittene Haselstöcke auch ins Erdreich neuer Gräber gesteckt.

    Somit konnte der Stock neue Triebe bilden und oftmals erwuchs aus dem Grab eine neuer Haselstrauch. Der Haselstrauch schlug somit eine Brücke in das Reich der Toten und in die Anderswelt, es heißt dass die Seelen frisch verstorbener Menschen sich darin manifestieren können.

    Von seiner Symbolik auch einfach wunderschön. Das lässt mich auch an Lif und Lifthrasil denken.


    Grüße

    Ancarus