• Das derzeitige Wetter wäre für unsere germanischen Vorfahren eine Katastrophe gewesen. Durch die langanhaltende Kälte und den Schnee, wäre es über das ganze Jahr zu Hungersnöten gekommen. Wie ist eure Meinung dazu ?

  • Hallo,


    Naja ich denke wechselnde Klimaperioden sind normal. Zur Römerzeit war es sogar wärmer als heute. Die Abkühlung löste ja dann auch erst die Völkerwanderung aus. Vom 15. Jahrhunderts bis in das 19. Jahrhundert hinein gab es sogar eine kleine "Eiszeit".


    Unterschätzen sollte man das Wetter diesen Frühjahr aber auf keinen fall. Es wird heuer sehr akute Ernteausfälle durch den Spätfrost geben. Für uns heute ist das jetzt nich so schlimm, aber für unsere Ahnen wäre das Überleben im kommenden Winter wohl schwierig geworden. Ich denke es wäre zu Krieg um Rohstoffe/Fleisch etc. unter den Stämmen gekommen.

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  • Naja ich denke wechselnde Klimaperioden sind normal. Zur Römerzeit war es sogar wärmer als heute.

    Mag sein, aber wenn etwas an der vom Menschen verursachten Klimaerwärmung dran ist, und davon gehe ich aus, dann sollten wir alles dran setzen dem entgegen zu wirken, denn ich möchte nicht mit schuld sein, wenn meine Nichten und Neffen auf einer Erde mit erhöhtem Meeresspiegel, Wetterchaos, ohne Eisbären und andere Arktisbewohner und einem durch die Gletscherschmelze auf Grönland verursachte kälteren Klima in Europa aufwachsen müssen! Ganz abgesehen von zugemüllten Meeren und noch anderen Umweltvernichtungen, die weniger mit dem Klima zu tun haben. Und das mit dem kälteren Klima in Europa durch globale Erwärmung ist kein Witz, denn der Nordatlantikstrom, der Europa ein mildes Klima beschert (er kommt nämlich aus der Karibik), wird abreißen, wenn weiter Süßwasser von den Gletschern Grönlands in ihn hinein schmilzt, und dann fallen in Mitteleuropa die Temperaturen!

    Alles hängt mit allem zusammen, und die wenigen Treibhausgase, die der Mensch durch seine Industrie und Massentierhaltung in die Atmosphäre pustet, sind der sprichwörtliche Tropfen, der das Fass zum überlaufen bringt! Ohne diesen menschlichen Einfluss würde sich das mit Sicherheit anders, langsamer, eben natürlich entwickeln!

    Friede und langes Leben!

    (Sochya eh dif!)


    Kol-ut-shan

    (Vulkanisch (Star Trek) für: Unendlichen Möglichkeiten in unendlichen Kombinationen)

  • Hallo Jehovah,

    ich denke Du rennst hier offene Türen ein. Gerade wir Heiden sind uns unserer Verantwortung für die heilige Natur sehr bewusst. Ebenso ist hier wohl jedem klar, das man ein wachen Blick auf das eigene Konsumverhalten pflegt und dieses auch immer wieder überdenken sollte.


    Grüße

    Ancarus

  • Hallo Jehovah,

    ich denke Du rennst hier offene Türen ein. Gerade wir Heiden sind uns unserer Verantwortung für die heilige Natur sehr bewusst. Ebenso ist hier wohl jedem klar, das man ein wachen Blick auf das eigene Konsumverhalten pflegt und dieses auch immer wieder überdenken sollte.


    Ancarus

    Ja das ist selbstverständlich. Doch zum Teil erhebliche Temperaturschwankungen hat es schon immer gegeben. Vor einiger Zeit lief ein Bericht im Fernsehen. Da wurde über das Abschmelzen eines Gletscgers in den Alpen berichtet. Am Grunde des abgeschmolzenen Gletschers befand sich ein behauener Gang im Felsen, der schon im Altertum angelegt wurde. Später kehrte der Gletscher wieder zurück.

    Mir ging es aber darum, wie unsere Vorfahren zur Zeit der Germanen mit diesem kalten,verregneten Frühling umgegangen wären. Die Vorräte sind aufgebraucht, frische Pflanzen wachsen nur spärlich. Wenn ihnen das Jagdglück nicht hold war,haben sie bestimmt gehungert.

  • Sverker schrieb:

    Mir ging es aber darum, wie unsere Vorfahren zur Zeit der Germanen mit
    diesem kalten,verregneten Frühling umgegangen wären. Die Vorräte sind
    aufgebraucht, frische Pflanzen wachsen nur spärlich. Wenn ihnen das
    Jagdglück nicht hold war,haben sie bestimmt gehungert.

    Wie ich schon schrieb, ich denke Raubzüge, Plünderungen und Krieg waren die Folgen solcher Ereignisse.


    Ich denke das hier auch eine der Gründe für die angelsächsische Landnahme in Großbritannien im 5 Jahrhundert liegt sowie auch der römischen Rückzug aus besagtem Land. Auch die Skandinavier taten Jahrhunderte später das Gleiche, wie ich denke aus den selben Gründen. Nahrung/Rohstoffe uvm. wahren leichter zu Rauben als zu erwirtschaften.

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  • Tja, dann habe ich wohl etwas falsch verstanden, tut mir leid...


    Wir werden sehen, was die Zukunft bringt! Und auch wenn Ihr glaubt, dass unser Schicksal schon gewebt ist, so bin ich doch davon überzeugt, dass wir dem nicht ganz ausgeliefert sind, und einiges tun können, um die Zukunft in bessere Bahnen zu lenken. Aber ich möchte mich nicht bei Einrennen offener Türen derrennen! ;) (derrennen = wo dagegen laufen oder auch sich verlaufen)

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    Kol-ut-shan

    (Vulkanisch (Star Trek) für: Unendlichen Möglichkeiten in unendlichen Kombinationen)

  • Auf den späten Kälteeinbruch folgt die extreme Hitze. Wir haben in diesem Jahr schon mehrfach eine Wärmerekord eingestellt diese beiden Sitituation unmittelbar hintereinander wäre wohl führ einige Stämmer der Todesstoß gewesen.

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  • In der Zeit um den Begin der Zeitrechnung herschte eine Warmzeit. Was wohl vieles leichter machte.

    Ich kann nur sagen, das mir die Wärme nach dem langen kalten Frühjahr, in unserer Region gut tut. Was fehlt ist Wasser nach dem trockenen Winter.

  • Ja in Franken ist der Winterweizen vertroknet.

    Odin sei dank wir haben Brunen für den Garten.

    Aber es kommt eine Unwetterfront über Deutschland (da begrüsst dich das Wasser im Ergeschoss Ironie)

  • Ja Hungerstrecken kannten unsere Ahnen sehr wohl, um erlösung von dem Leid zuerlangen Opferten sie die Neugebohren die kein Überleben hatten.

    In einigen Regionen gabs dann den Ritualen Kanibalismus diente dem Überleben der Sippe.

  • Wir erleben in Ö den kältesten Mai seit 40 Jahren. Richtiges Thursenwetter, auch im April schon.


    Mich stört es nicht, wir wurden die letzen Jahre immer von Massen Bernsteinwaldschaben heimgesucht und die sind bei uns garnicht mal heimisch. In diesem Jahr habe ich noch keine Einzige gesehen, das liegt ziemlich sicher am Wetter.

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  • Bei uns will es auch nicht Frühling werden. Immer noch Nachtfröste tagsüber Temperaturen unter 10 Grad.Der Eiskalte " Bömische Wind " bläßt schon seit Wochen. Und das im Mai.

    Was bitte sind Bernsteinwaldschaben ?

  • https://de.wikipedia.org/wiki/Bernstein-Waldschabe


    Und der größte Witz an der Sache ist, dass die Kälte vom Klimawandel bzw. der Erderwärmung kommt! Süßwasser vom Eisschild auf Grönland, der durch die Erderwärmung langsam, aber sicher abschmilzt, tropft in den Nordatlantikstrom, der vom karibischen Golfstrom gespeist wird und Mittel- und Westeuropa mit Wäre versorgt.

    Das Klima auf gleicher Breite ist in Amerika deutlich kälter, ebenso wie das in Osteuropa.

    Der Nordatlantikstrom ist nun durch das eintropfende Süßwasser vom Grönlandeis gestört. Die Folge ist dieser kühle, nasskalte Frühling.

    Trotzdem wird der Sommer wahrscheinlich heiß und trocken wie der im letzten Jahr.

    Es sei denn die Wettergötter haben andere Pläne bzw. regel die von uns Menschen verursachte Störung auf andere Weise, als die Wissenschaftler es vorausberechnet haben.

    Den letzten Satz meine ich durchaus ernst! Schließlich wissen wir alle, dass die Wettervorhersagen in Fernsehen, Radio und den Wetter-Apps oft nicht zutreffend sind! Wie oft hat es schon geregnet, obwohl Sonne angekündigt war, oder umgekehrt? Und das obwohl für genau den Ort, wo man gerade war, nachgeschaut wurde!

    Friede und langes Leben!

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  • Jeder schreit Klimawandel , Katastrope, aber keiner sieht ,oder will die Ursache sehen. Die Urwälder auf unserem Planeten bestimmen das Weltklima. Durch die katastrophale Abholzung auch der Urwälder Russlands ist unser Klima durch einander geraten. Der sofortige Stop der Waldvernichtung und maßiver Wiederaufforstung kann dem Einhalt geboten werden . Das WEltklima wird sich wieder erholen.