• Guten Morgen,


    Ich würde gerne das Thema Opfergaben diskutieren.


    In letzer Zeit hab ich hauptsächlich Trankopfer in Form von Met für Wodan und Bier für Donar, dargebracht.


    Ansonsten opfere ich Milch, Honig, Brot, Eier oder Räucheropfer(Harz, Beifuß etc.)


    Was opfert ihr?


    LG

  • Hallo Aranrúth,

    Zitat

    Was opfert ihr?


    Ich versuche mich da am jeweiligen Fest und der jeweiligen Gottheit zu orientieren. Wobei ein Trankopfer eigentlich immer mit dazu gehört, ansonsten Äpfel, Brot, Kuchen, Blumen, Räucheropfer usw



    Grüße
    Ancarus

  • Bereitest du die Opfergaben irgendwie rituel vor?


    Welche Opfergaben würdest du einzelnen Göttern zu ordnen?



    Ich sehe Met ja als klassiches Opfer für Wodan, Bier/Met für Donar(Zigenmilch/Käse). Milch ist ja wenn ich mich nicht irre, vor allem ein Diesenopfer.


    Äpfel würde ich ganz klar der Idun zuordnen. Freyrhja, Eier, Honig, Blumen auch Met. Balder zb. Honigkerzen.


    Vielleicht mag das ja wer noch um Gottheiten und Gaben ergänzen.


    LG

  • Zitat

    Bereitest du die Opfergaben irgendwie rituel vor?


    Bisher nicht, jedoch habe ich mir endlich einen Hausaltar eingerichtet und in Zukunft werde ich die Opfergaben dort vor dem Blót weihen und "aufbewahren".


    Zitat

    Welche Opfergaben würdest du einzelnen Göttern zu ordnen?


    Die Liste würde etwas länger werden: Generell halt was von der Symbolkraft zu den einzelnen Göttern passt. Zum Beispiel habe ich schon Freya, der Göttin der Liebe, Rosen geopfert.


    Zitat

    Äpfel würde ich ganz klar der Idun zuordnen.


    Diese Zuordnung empfinde ich natürlich auch als absolut richtig. Gerade in der "dunklen Jahreszeit" opfer ich aber Äpfel den Göttern ganz allgemein, einfach aufgrund der mythischen Bedeutung des Apfels.


    Grüße
    Ancarus

  • Zitat

    Ich finde es gut Speisen zu opfern, die in der Folgezeit von Tieren oder
    Vögeln gefressen werden.Auf diese Weise kommen die Opfergaben doch auch
    zu den Göttern.

    Sehe ich auch so. Im Winter opfere ich gerne Haselnüsse und Walnüsse, sammle da immer einen Vorrat da die lange halten.

  • Die Opfergaben den jeweiligen Götern aus zurichten ist gut.

    Aber man sollte auch mit einem reinen Herzen da bei sein um es mal so aus zudrücken sonst wäre es scheinheilig und man Spielt den Göttern ein Theater vor. Dazu verärgert man sie unnötig und wenn man sie mal braucht kommt auch keine Hilfe.

    Lieber dann nicht Opfern und wenn man wieder in Einklang ist mit sich selbst kann man sie immer noch abhalten.

  • Heil.

    Ich opfere meist den Göttern und Geistern im allgemeinen aber für gewöhnlich, ohne etwas spezielles zu erbitten, da ich die Erfahrung gemacht habe, das das was ich benötige, auch zur rechten Zeit zu mir kommt.

    Anfang des Monats z.B. habe ich vergessen mir einen neuen Nagelknipser zu kaufen, da mein alter kaputt war. Ich hatte das auch schon komplett vergessen, da ich z.Z. echt wichtigeres im Kopf habe.

    So- und was hab ich wohl vor ein paar Tagen

    (noch in der Orginalverpackung) auf einem Stromkasten gefunden?

    Lange Rede, kurzer Sinn: die Götter und Geister erwiedern die Geschenke die man ihnen macht. Das muss jetzt kein 6-er im Lotto sein - ich habe ihnen ja auch keinen Ochsen geopfert oder so, aber ich finde überhaupt, das die kleinen Dinge des Lebens viel zu wenig Wertschätzung erfahren. Allerdings denke ich, hinter vielem was so als Zufall abgetan wird, steckt wohl oft doch ein bisschen mehr.

    Ansonsten versuche ich auch, meine Opfer den Gegebenheiten, bzw. der Jahreszeit oder den entsprechenden Festen anzupassen: weisse Nahrungsmittel zum Lichterfest (Disenblot); bunte Eier zu Ostara; Obst, Getreide (- Produkte), Gemüse zu den Erntefesten; Gebäck, Nüsse, Äpfel zu Jul u.s.w.


    Asengruss: Widulf

  • Heil.

    Ich muss sagen, das vieles was ich von den Geistern als Geschenk erhalten habe, für mich z.T. von größerem Wert ist, als wenn ich's gekauft hätte. Das können dann auch " nur " Kastanien, Muscheln, Kräuter, Schneckenhäuser oder ein Zweig in Form einer Rune sein. Und von meinen Tierknochen, dem Wildschwein- Hauer oder dem Katzenschädel würde ich mich für kein Geld dieser Welt trennen.

    Allerdings merke ich gerade, das ich etwas vom Thema abkomme, da es ja um Opfergaben geht.

    Auf jeden Fall, bedanke ich mich immer

    (laut) für alles was ich so in der Natur finde und giesse dann einen Schluck Bier aus oder stecke dort wenigstens ein kleines Geldstück in die Erde.


    Gruß: Widulf