Odin - der einäugige Gott und die indogermanischen Männerbünde

  • Broschiert: 310 Seiten
    Verlag: Arun-Verlag; Auflage: 2. Auflage. (16. November 2007)
    Sprache: Deutsch
    ISBN-10: 3866630190
    ISBN-13: 978-3866630192


    Das Buch kann ich deshalb empfehlen, weil es sehr viele Zusammenhänge aufzeigt. Es wird eine ganze Schar von indogermanischen Göttern verglichen und analysiert, eine Unzahl von Quellen beschrieben und zitiert. Man erhält einen gewaltigen Einblick in die Geschichte von Jungmänner-Bünden, sogenannten Altersgruppen, in denen früher die Stämme ihre Jugend aufzogen und für ihren Stand in der Gesellschaft vorbereiteten. Man sollte allerdings mit sprachlichen Herkunftslehren vertraut sein oder sich gerne darauf einlassen können, denn davon gibt es reichlich. Viele Wörter, die in heutigen und früheren Sprachen existierten werden analysiert und in den Kontext gestellt. Am Ende erhält man kein gänzlich verändertes Bild von Wodan, aber ein umfangreicheres, da vieles, wie die Autorin Kris Kershaw aufzeigt, im Laufe der Zeit nicht mehr verstanden wurde, was bei anderen Völkern länger überlebte (ein ganz normaler Prozess bei allen Religionen).

    „Hver er þessi Lögsögumaðr? Hann er einn maðr.“


    - „...og hann stendr á helgan stein.“

  • Hallo,


    ich kann das Buch nicht empfehlen. Auserdem ist es mehr eine Sammlung von Zitaten als ein Buch. Auch versucht der Autor kontinetalgermanischen bzw. südgermanischen Quellen und Überlieferungen die Glaubwürdigkeit abzusprechen. Die These das die Germanen keine Tempel kannten wird angeführt und das obwohl dies keines Falls erwiesen ist usw.


    lg

    See the ravens fly there
    Circling in the storm
    Hidden from the new world
    Where the spiritless are born


    I - Far Beyond the Quiet